Adjuthera
  Tipps für die Adventsdeko
 

Überall in den Geschäften und Zeitschriften werden wir derzeit animiert unsere Wohnungen mit Advents und Weihnachts-Deko aufzurüsten. Doch viele Tierhalter entgegnen mir im Gespräch oft etwas enttäuscht, dass ja leider keine Deko mehr ins Haus kann, seit der liebe tierische Mitbewohner eingezogen ist. Muss man denn wirklich auf Adventsstimmung verzichten, nur weil man sich Tiere ins Haus geholt hat? Ich würde sagen es kommt auf die Kreativität von Herrchen und Frauchen an. Sicherlich ist es nicht ratsam sich Dinge ins Haus zu holen, die dem Tier schaden können aber wer aufmerksam und mit Bedacht einkauft und sich kreative Alternativen zur (Billig-)Deko von der Stange überlegt, kann trotzdem jede Menge Spaß am vorweihnachtlichen Dekorationswahn haben. Hier ein paar Tipps:

 

Einfach mal andere Flächen nutzen

 

 

Stellen Sie Ihre Deko in ein Hänge-Gestell, das Sie beispielsweise über dem Esstisch an einem  stabilen Haken an der Decke befestigen können. Für das Adventsfrühstück kann die Dekoration „herabgelassen“ werden.
In der übrigen Zeit hängt das Gestell so weit oben, dass das Tier die Deko keinesfalls erreichen kann.

 

 

Wand und Fenster-Deko

 

 

Fragen Sie einen Floristen nach besonderen Behältnissen, die nicht auf einem Tisch stehen müssen. Gerade in der Weihnachtszeit gibt es  allerlei Alternativen, Beispielsweise Hängetüten oder Füllhörner,
die an die Wand oder in ein Fenster gehängt werden können. Eine einfache und günstige Alternative sind auch Balkonkastenuntersetzer oder Brettchen, die man mit Schnüren rechts und links an zwei
Haltern beispielsweise Nägeln aufhängen kann. Man kann damit sowohl leichte Pflanzen als auch Dekorationen an die Wand hängen.

 

 

 

Von drinnen nach draußen

 
    


Dekorieren Sie doch mal da wo Ihre Tiere nicht hinkommen, Eingangs-Bereiche, Haustüren, Gärten und Balkonkästen sind tolle Plätze, an denen man sich austoben kann.

 

Die Materialien


 

Verschluck bare und chemisch behandelte Materialien sind problematisch. Auch Engelshaar und Lametta können Verletzungen verursachen. Besonders die billigen Dekoartikel stinken so extrem,
dass man die Chemikalien  geradezu riechen kann. Da man nicht ausschließen kann, dass darunter auch potentiell toxische Stoffe enthalten sind, sollte man sie lieber nicht verwenden. Eine tolle Alternative
sind Deko-Artikel aus Keramik, Metall oder Glas oder beispielweise  aus der Küche wie Nüsse, Früchte, Zimtsterne oder Plätzchen (sofern die Tiere kein Interesse an den Materialien bekunden und sie
nicht gefressen werden können).

 

Natürliche Materialien:


      

Natürliche Materialien:

Beeren sind meistens giftig und fallen schnell unbemerkt aus den Werkstücken heraus, da sie nicht dauerhaft am Zweig hängen bleiben. Insbesondere die von Efeu, Ilex und Mistel
sollte man daher lieber gar nicht verwenden. Andere Pflanzenteile können auch giftig sein und sollten daher nicht in Reichweite der Tiere aufbewahrt werden. Dekorationen mit
stark giftigen Pflanzen wie zum Beispiel Christrose, Weihnachtsstern, Amaryllis und Thuja sollte man besser gar nicht verwenden.


 

  

Weihnachtsbäume

Alle Weihnachtsbäume enthalten ätherische Öle, die durch die Veterinärtoxikologen als toxisch eingestuft wurden. Bestandteile dieser Öle sind nierenschädlich und
können unter Umständen auf lange Sicht Nierenversagen auslösen. Wer sich (trotzdem) einen Weihnachtsbaum ins Haus holt, sollte darauf achten, dass die Tiere nicht
allzu stark mit dem Baum in Kontakt kommen. Insbesondere Katzen, die sich nach dem  Klettern im Baum Fell und Pfoten putzen, nehmen die Stoffe  durch anhaftendes Harz 
auch „unfreiwillig“ auf. Weihnachtsbäume sollten aber wenigstens ungespritzt und frei von Schadstoffen sein. Bäume mit merkwürdigen Belägen oder Rückständen im Zweifel lieber nicht kaufen.

 

 
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