Adjuthera
  Verletzte Wildtiere und Jungtiere
 

Verlassene Jungtiere:
Bevor Sie sich entschließen ein „verlassenes" Jungtier an sich zu nehmen, machen Sie sich bitte erst ein Bild von der Situation. Manchmal sieht es nur so aus, als ob das Tier verlassen worden wäre (insbesondere bei Jungvögeln, Feldhasen oder Rehkitzen). Es ist nicht immer notwendig das Tier wirklich an sich zu nehmen. Speichern Sie sich die Nummer einer Auffangstelle oder einer Tierklinik im Handy und fragen Sie ggf. erst dort nach, ob die Mitnahme sinnvoll ist. Nur wenn die Situation eindeutig ist und/oder eine wirkliche Gefahr für das Tier besteht (z.B.wenn es durch Strassenverkehr stark gefährdet ist,sich an einem untypischen Ort aufhält oder es zu einer untypischen Zeit z.B. während des Winterschlafes unterwegs ist)  sollte man es an sich nehmen.
Auch wenn Wildtiere furchtbar niedlich sind, versuchen Sie bitte nicht ein gefundenes Jungtier oder einverletztes Wildtier bei sich zuhause allein und ohne Hilfestellung aufzuziehen. Die Pflege ist in vielen Fällen so schwierig, dass ein Überleben selbst in der Obhut erfahrener Menschen und bei allerbester Versorgung nicht garantiert ist. Übergeben Sie das gefundene Tier
auf jeden Fall an eine passende Auffangstelle, ein Tierheim oder einen Tierarzt/Tierklinik

Verletze Wildtiere:
Achten Sie immer auf Ihre eigene Sicherheit. Der Umgang mit Wildtieren ist schwierig, da die Tiere auch noch bei schweren Verletzungen unvorhersehbar reagieren können. Bei Unfällen im Strassenverkehr sichern Sie zuerst die Unfallstelle und informieren Sie Feuerwehr oder Polizei. Falls in Ihrem Gebiet vorhanden, informieren Sie die Tierrettung. Wenn Sie das Tier selbst zum Tierarzt bringen, schützen Sie sich vor Kratz- oder Bissverletzungen. Achten Sie bei etwaiigen Einfangversuchen darauf, es nicht zu gefährden, indem Sie es aus Versehen in den Strassenverkehr treiben oder einen Absturz provozieren. Auch die Transportsicherheit ist wichtig, damit es sich während der Fahrt durch Befreiungs und Fluchtversuche nicht noch mehr verletzt.

Wenn nichts mehr zu machen ist:
Todeskämpfe können qualvoll sein und sich lange hinziehen. Deswegen sollte ein Tier dem nicht mehr geholfen werden kann, zu einem Tierarzt gebracht oder der zuständige Förster gerufen werden, damit es von seinen Leiden erlöst werden kann. Tote Haustiere werden oft noch von ihren Besitzern verzweifelt gesucht. Nehmen Sie sich die Zeit und melden Sie den Fund bei der örtlichen Polizeidienststelle. Wenn das Tier tätowiert oder gechipt ist kann der Besitzer benachrichtigt werden.

Nützliche Links zum Thema:
Wild vom Wald: www.hr-online.de/website/specials/home/index.jsp
Wildtierhilfe:www.wildtierhilfe.de/
Eichhörnchen Hilfe: www.eichhoernchen-schutz.de/


 
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